Your capital is at risk - CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung.

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Der Aktienhandel mit CFDs

CFDs (Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte) ermöglichen Ihnen den Handel mit Aktien, die sonst nur mit einem wesentlich höheren Kapitalaufwand handelbar sind. Sie können damit auf steigende sowie auf fallende Preise (Shortpositionen) spekulieren. Den Handel können sie unter anderem durch Plus500, Fortrade oder Markets betreiben.

Welche Vorteile bietet das CFD-Trading?

  • Große Gewinne durch Hebeleffekt möglich
  • Geld verdienen, indem man auf steigende und fallende Kurse setzt
  • Sie wählen Ihren eigenen Stop-Loss und das Risiko, das Sie eingehen möchten
  • Sie können nie mehr verlieren als Sie ursprünglich investiert haben (bei Plus500, Fortrade und Markets)
  • Keine Kommissionen: Der Broker macht sein Geld durch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs

Praxisbeispiel auf der Plus500 Webplattform: Short Barclays

Wenn Sie denken, dass Barclays im Kurs fallen wird, dann gehen Sie short auf die Aktie, indem Sie auf „Short“ klicken.

Sie gehen Short bei rund 165,50 Pfund und wählen 5.000 Aktien aus. Ihr Gesamtinvestment beträgt 8.275 Pfund. Dank des Hebels brauchen Sie aber nur einen Bruchteil der Summe einzusetzen, mit der Sie eigentlich spekulieren. In diesem Beispiel beträgt die Sicherheitsleistung (Margin) 828 Pfund, damit Sie diese Position eröffnen können. Im Anschluss daran wählen Sie sowohl ein Gewinnziel (140 Pfund) als auch einen Stop-Loss (140 Pfund) aus. Eine Stop-Loss-Order soll das Verlustrisiko begrenzen. Sollte Ihr Trade das Gewinnziel erreichen, beträgt Ihr Reingewinn 1.644,31 Pfund.

Long auf Tesla

Wenn Sie denken, dass Tesla im Kurs steigen wird, dann gehen Sie long auf die Aktie, indem Sie auf „Buy“ klicken.

Sie wollen 20 Aktien bei 207,88 kaufen. Ihr Gesamtinvestment beträgt 8.275 Pfund. Dank des Hebels brauchen Sie aber nur einen Bruchteil der Summe einzusetzen, mit der Sie eigentlich spekulieren. In diesem Beispiel beträgt die Sicherheitsleistung (Margin) 416 Dollar, damit Sie diese Position eröffnen können. Sie wählen Ihren Stop-Loss bei 190 Dollar. Sollte Tesla darunter fallen, würden Sie lediglich einen Verlust von 320,34 Euro einfahren. Ihr Gewinnziel liegt beispielsweise bei 250 Dollar. Sollte Ihr Trade das o.g. Gewinnziel erreichen, machen Sie einen Gewinn von 754,64 Euro.

Demokonto eröffnen

Vergleichen Sie CFD-Plattformen miteinander und eröffnen Sie ein kostenloses Demokonto - oder gleich ein echtes Handelskonto. Mit einem Konto können Sie CFDs auf Rohstoffe (Öl, Gold, Silber, Platin usw.) und den Forex-Markt (Währungen) handeln. Mit einem Demokonto können Sie CFDs kaufen, verkaufen, Ihre Performance simulieren, diverse Investmentstrategien und Instrumente testen und auch realitätsgetreu verfolgen wie verschiedene Märkte sich in unterschiedlichen Marktphasen entwickeln. Darüber hinaus können Sie sich mit den Funktionen der Handelsplattformen vertraut machen und dem Handel risikofrei nachgehen.

Broker vergleichen

Der Aktienhandel

Inzwischen erwägen viele Investoren, den Aktienhandel mit Hilfe von CFDs zu betreiben, um diese Anlageklasse direkt zu handeln. Denn das Feld an Möglichkeiten beim Handel mit CFDs auf Aktien ist breit gesteckt, und macht eine Vielzahl an verschiedenen Wetten auf Kursentwicklungen möglich, ohne dass der Investor selbst Anteilseigner eines börsennotierten Unternehmens werden muss.

Sie müssen jedoch wissen, dass erhebliche Unterschiede zwischen dem klassischen Aktienhandel und dem CFD-Handel auf Aktien bestehen. Einer der Hauptunterschiede ist, dass Sie im ersten Fall an einem Unternehmen beteiligt sind (Recht auf Gewinnbeteiligung, Bezugsrecht, Stimm- und Auskunftsrecht auf Hauptversammlungen usw.), nachdem Sie eine Aktie erworben haben, während Sie beim CFD-Handel ausschließlich das Recht besitzen, den zugrunde liegenden Basiswert der Aktie eines Unternehmens zum gewählten Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen.

Sie genießen also keinerlei Eigentumsrechte, wenn Sie CFDs auf Aktien handeln. Aktien werden in der Regel von ihren jeweiligen Muttergesellschaften ausgegeben, während CFDs eine Vereinbarung mit dem Emittenten (Market-Maker) darstellen, der mit diesem Produkt einen eigenen Markt abbildet. Anders als an den klassischen Aktienmärkten gibt es keinen Handelspartner am Markt, sondern nur den Market-Maker, der auch gleichzeitig Anbieter der „Wette“ ist. CFDs auf Aktien stehen also in keinem direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Unternehmen.

Sie können entweder ‘Long‘- oder ‘Short‘ auf den zugrunde liegenden Basiswert gehen. Mit einer Longposition setzen Sie auf steigende Kurse bei einer Aktie, während Sie mit Shortposition auf fallende Kurse wetten. Der CFD-Handel mit Aktien bietet Ihnen viele Vorteile, anstatt in einzelne Aktien auf die herkömmliche Art und Weise zu investieren.

Wie funktioniert der Aktienhandel?

Die Börse ist ein Markt für Aktien, ähnlich einem Warenmarkt, auf der sich Käufer und Verkäufer regelmäßig treffen, um Geschäfte abzuwickeln. Die Börse unterscheidet sich von einem herkömmlichen Markt insofern, als die Güter physisch nicht anwesend sind. So wird der Handel nicht direkt zwischen Käufer und Verkäufer betrieben, sondern von eigens dazu berichteten Personen, den sogenannten Börsenmaklern. Die Börse dient dem Kapitalmarkt also als Ort zum Handel und zur Bewertung von Wertpapieren.

Die Aufgaben der Börse umfassen die Kapitalbeschaffung für die Wirtschaft und für den Staat sowie Zugang für Privatanleger und Großinvestoren zu erleichtern. Die Bedeutung der Börse richtet sich in erster Linie danach, welche und wie viele Unternehmen dort notiert sind. Die Marktkapitalisierung zeigt beispielsweise, wie stark ein Kapitalmarkt ist. Der Börsenwert eines Unternehmens wird durch das Multiplizieren der Anzahl der Aktien mit ihrem aktuellen Börsenkurs errechnet. Die Marktkapitalisierung einer Börse ergibt sich demnach aus der Anzahl der notierenden Aktien multipliziert mit ihrem jeweiligen Kurswert.

Der Aktienmarkt teilt sich in zwei Segmente: dem Primärmarkt und dem Sekundärmarkt. Der Primärmarkt, auch als Emissionsmarkt bezeichnet, umfasst die Erstausgabe von Wertpapieren. Beim Börsengang einer Aktiengesellschaft wird die Erstausgabe von Aktien auch als Initial Public Offering (IPO) bezeichnet. Normalerweise kaufen institutionelle Investoren die meisten Wertpapiere von Investmentbanken. Im Sekundärmarkt sind nicht mehr die institutionellen Investoren auf der Suche nach Kapital, sondern Sie als Investor stehen in Beziehung zu anderen Anbietern und Nachfragern von Wertpapieren. Hier beginnt der eigentliche Börsenhandel, in dessen Rahmen ausschließlich Wertpapiere gehandelt werden, die öffentlich und allen zugänglich sind.

In der Regel werden Wertpapiere von größeren Unternehmen über Börsen gehandelt. Dies sind Unternehmen, die Anbieter und Nachfrager auf organisierter Weise zusammenbringen, und wo Aktien gelistet und gehandelt werden. Heutzutage finden Börsengeschäfte allerdings überwiegend elektronisch statt und selbst die Urkunden werden nur noch zentral bei einer Wertpapiersammelstelle aufbewahrt. Börsen gibt es in allen großen Städten auf der ganzen Welt. Dazu zählen London, New York, Tokio, Hong Kong und Frankfurt.

Die zwei größten Börsen in den Vereinigten Staaten sind die New Yorker Börse (NYSE), die 1792 gegründet wurde und sich an der Wall Street befindet und die Nasdaq. Ursprünglich war die Nasdaq 1971 vor allem für kleinere Unternehmen des amerikanischen Over-The-Counter-Marktes gegründet worden, die nicht die weitreichenden Anforderungen für eine offizielle Börsenzulassung an der New York Stock Exchange erfüllen konnten. Mittlerweile ist die Nasdaq allerdings bei fast allen amerikanischen Neuemissionen beteiligt. In der Regel werden hier nur Technologieunternehmen gelistet.

Die NYSE ist nach wie vor der größte und mächtigste Börsenplatz weltweit. Die Nasdaq listet hingegen mehr Unternehmen. Die NYSE besitzt allerdings eine höhere Marktkapitalisierung, die gleichzeitig größer ist als die von Tokio, London und der Nasdaq zusammen.

Wer reguliert den Aktienhandel?

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (US Securities and Exchange Commission - SEC) in Washington ist die wohl wichtigste Institution, die den amerikanischen Börsenmarkt reguliert. Ihre Aufgabe ist es vor allem, Investoren zu schützen und einen fairen, geordneten und effizienten Markt aufrechtzuerhalten um die Kapitalbildung zu erleichtern. Sie wurde am 06. Juni 1934 durch den Securities Exchange Act gegründet als Reaktion auf den Börsencrash in New York von 1929.

Generell werden zeit Wertpapierarten auf den Wertpapierbörsen gehandelt: Over-the-counter und gelistete Wertpapiere. Gelistete Wertpapiere sind Aktien, die an einer Börse gehandelt werden. Diese Vermögenswerte müssen die Berichtspflichten der SEC erfüllen sowie den Anforderungen der Börsen gerecht werden, an denen sie notieren.

Over-the-counter Wertpapiere werden direkt zwischen den Parteien gehandelt - normalerweise durch Dealer - und sind nicht an einer Börse gelistet. Sie können allerdings in sogenannten Pink-Sheets gelistet werden. Pink-Sheet-Titel erfüllen weder gesetzliche Mindestanforderungen noch müssen sie bei der SEC registriert sein. Daher gelten solche Geschäfte als äußerst riskant.

Wer sind die Akteure?

Es gibt viele verschiedene Akteure, die auf dem Aktienmarkt beschäftigt sind, inklusive Börsenmakler, Händler, Aktienanalysten, Portfoliomanager und Investmentbanker. Jeder spielt eine wichtige Rolle, damit sich das Hamsterrad weiter drehen kann. Viele Stellen sind miteinander verbunden und hängen voneinander ab, um den Markt effizient zu machen.

Börsenmakler, auch bekannt als registrierte Vertreter in den USA, sind die lizenzierten Experten, die Wertpapiere im Auftrag von Privatanlegern kaufen und verkaufen. Die Makler fungieren als Mittelsmann sowohl zwischen den Börsen als auch zwischen den Investoren durch den Kauf und Verkauf von Aktien im Auftrag der Kunden.

Aktienanalysten betreiben hingegen das Research und bewerten die Wertpapiere. Schlussendlich geben Sie den Wertpapieren ein Rating: Kauf, Verkauf oder Halten. Das Research wird an Kunden und Interessenten weitergegeben, damit sie entscheiden können, ob sie den Bestand kaufen oder verkaufen wollen. Portfoliomanager sind Experten, die Portfolios für Kunden erstellen und darin Wertpapiere investieren. Diese Personengruppe erhält Empfehlungen durch die Aktienanalysten und treffen auf Basis dessen eine Kauf- bzw. Verkaufsentscheidung für das Portfolio. Investmentfondsgesellschaften, Hedgefonds und Pensionspläne nutzen Portfoliomanger, damit sie Entscheidungen treffen und die Investmentstrategie für das Geld festlegen können, das sich in deren Büchern befindet.

Investmentbanker beraten Unternehmen in unterschiedlichen Angelegenheiten, wie beispielsweise Privatunternehmen, die über einen Börsengang nachdenken oder Unternehmen, die an Fusionen und Übernahmen interessiert sind.

Der Indexhandel

Der Handel mit Indizes ist in den letzten Monaten, wegen zahlreicher Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen, immer beliebter geworden. Indizes sind einfach zu verstehen und von überall auf der Welt handelbar, unabhängig davon, wo Sie sich gerade befinden. Darüber hinaus kann man mit dem Handel auf Indizes die Steuer auf Dividenden elegant und völlig legal vermeiden, was für Investoren hochinteressant ist. Sie haben auch die Möglichkeit gleichermaßen von bärischen – und bullischen Marktbedingungen zu profitieren.

Was sind Indizes? Bei Indizes handelt es sich um einen Messwert, der die Kursentwicklung von Aktien darstellt. Durch den Aktienindex wird die Darstellung der Entwicklung der Aktienkurse eines Wirtschaftszweigs oder eines nationalen Marktes an der Börse für jeden auf einen Blick sichtbar gemacht. Zum Beispiel umfasst der Standard and Poors (S&P) 500 Aktienindex, die Aktien von 500 der größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen, während sich der Dow Jones Industrial Average (DJIA) Index aus 30 der größten US-Unternehmen zusammensetzt. Jeder einzelne Aktienindex stellt die Wertentwicklung aller Aktien dar, die sich darin befinden. Der Kurs wird in erster Linie von der Kursentwicklung aller Aktien beeinflusst, aber auch die Gewichtung einzelner Werte kann eine Rolle spielen.

Der Handel mit Indizes eignet sich vor allem für diejenigen, die die hohe Volatilität an den Aktienmärkten schätzen, aber nicht über die Zeit oder ausreichend Kenntnisse verfügen, sich ausführlich mit einzelnen börsennotierten Unternehmen auseinanderzusetzen. Mit Aktienindizes können Sie informierte Investmententscheidungen treffen und Ihr Risiko streuen, weil Sie nicht direkt in einzelne Aktienwerte investieren, sondern in den gesamten Markt. Anschließend können Sie die Entwicklung, der von Ihnen ausgewählten Aktienindizes, über Nachrichtenagenturen wie Reuters verfolgen.

Beim CFD-Handel auf Aktienindizes können Sie auf viel größere Marktbewegungen spekulieren. Sie müssen lediglich eine Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt treffen, was den Indexhandel wesentlich attraktiver macht, als eine Direktinvestition in einzelne Aktienwerte. Viele Investoren entscheiden sich beim ersten Investment in CFDs ganz bewusst für einen Index als Basiswert. Ein Hauptgrund besteht darin, dass es zum einen etwas einfacher ist, die Entwicklung eines Index statt einzelner Aktienwerte vorherzusagen. Zum anderen müssen Sie kein größeres Research betreiben, wenn Sie mit einem Aktienindex als Basiswert spekulieren möchten.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, Aktienindizes rund um die Uhr zu handeln. Viele Investoren nutzen den Handel in Asien als Frühindikator, wie die Wall Street auf die Entwicklungen aus dem Nachthandel um 09:30 Uhr EST reagieren wird. Mit dieser Methode können Sie Ihren Erfolg steigern, wenn Sie herausfiltern, was den Markt im Nachthandel angetrieben hat.

An dieser Stelle müssen Sie natürlich auch über die Öffnungszeiten aller großen Aktienindizes Bescheid wissen. Rund um die Welt gibt es eine große Anzahl verschiedener Aktienindizes, wobei die größten Indizes jene der Börsen von New York, Hongkong, London und Tokio sind. In Asien eröffnet der japanische Leitindex Nikkei als erstes, gefolgt vom Hang Seng in Hongkong. In der asiatischen Session geht es darum zu analysieren, was die Kurse bewegt hat und in welchem Umfang. Diese Informationen werden Rückschlüsse darauf zulassen, wie der Dow Jones Index und der S&P 500 am Nachmittag eröffnen.

An den Finanzmärkten ist der Handel mit Indexoptionen seit 1981 gestattet. Aktienindizes können nicht direkt gehandelt werden, da sie kein Produkt sind. Stattdessen handeln Investoren Indizes über CFDs. Sie können sich einen Index als einen Korb voller Aktien vorstellen, der eine breite Auswahl von Aktien einer Industrie oder einer Branche darstellt. Durch die breite Diversifikation des Index reduziert sich Ihr Risiko gegenüber einem Investment in einzelne Aktien. Wer in einzelne Aktien investiert, muss sich genauer mit einzelnen Unternehmen auseinandersetzen und für jedes Investment eine Entscheidung treffen.