CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Was bedeutet Gegenpartei-Risiko beim CFD-Handel?

09 Februar 2016

Bei einem CFD handelt es sich um einen sogenannten ‚Differenzkontrakt' zwischen Ihnen und Ihrem Broker. Sie entscheiden, welche Aktien, Indizes, Währungspaare oder Rohstoffe Sie kaufen oder verkaufen und Ihr Broker finanziert Ihre Transaktion. Das heißt, dass Ihr Broker Ihre Gegenpartei ist.

Bei einem CFD handelt es sich um nichts anderes als einen Vertrag, bei dem Sie die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis erhalten. Sollte sich Ihre Position positiv entwickeln, erzielen Sie einen Gewinn. Wenn Sie hingegen auf das falsche Pferd setzen, verlieren Sie. Der Broker finanziert lediglich Ihre Position. Das Risiko ganz bei Ihnen.

Jedoch ist nicht nur Ihre Position einem Risiko in Form von Kursdifferenzen ausgesetzt, sondern auch der Vertrag selbst ist ein Risiko. Schließlich gehen Sie einen Vertrag mit einem Broker ein. Daher sollten Sie einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Broker wählen.

Ein paar Daten:

Plus500 wurde 2008 gegründet. Das Unternehmen wird an der London Stock Exchange (AIM) gelistet und besitzt eine Marktkapitalisierung in Höhe von 650 Millionen Euro. 2014 hatte Plus500 einen Gewinn nach Steuern von 102,5 Millionen Euro und der Kapitalstock belief sich auf mehr als 100 Millionen Euro. Plus500 wird unter anderem durch die britische Finanzaufsicht (Financial Conduct Authority, FCA) in England reguliert.

Die IG-Group besteht seit 1974. Das Brokerhaus notiert im FTSE 250 und ist die Nummer 1 im CFD-Universum. IG verfügt über ein Eigenkapital von rund 460 Millionen Pfund und eine Marktkapitalisierung von rund 4 Milliarden Pfund. 2014 - 2015 erzielte das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern von 132 Millionen Pfund. IG wird durch die britische Finanzaufsicht (Financial Conduct Authority, FCA) in England reguliert.