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9 Gründe warum Bitcoin auf 100.000 Dollar steigt

05 März 2018

Bitcoin war im zurückliegenden Jahr der absolute Überflieger. Investoren auf der ganzen Welt wurden plötzlich auf die digitale Währung aufmerksam.

Bitcoin startete bei gut 960 Dollar in das Jahr und schloss es auf 13.800 Dollar. Der Wertzuwachs betrug insgesamt 1.338 Prozent. Am 17. Dezember schrammte die Kryptowährung sogar knapp an der 20.000-Dollar-Marke vorbei. Daraufhin waren Bitcoin und anderen Kryptowährungen die Aufmerksamkeit der Medien gewiss.

Es gibt viele Gründe, die für eine fortgesetzte Stärkeentwicklung der digitalen Währungen sprechen. Der Hauptgrund ist aber ganz einfach: Angebot und Nachfrage. Um ein Verständnis dafür zu entwickeln, warum der Bitcoin-Kurs noch enormes Potenzial besitzt, haben wir weiter unten 9 Gründe aufgelistet, warum der Bitcoin auf 100.000 Dollar kletterten könnte. Einige Experten rufen sogar Preise von 1.000.000 Dollar für eine Bitcoin-Münze aus. Den Medien ist die Aufmerksamkeit mit solchen Schlagzeilen natürlich sicher. Insofern sollte so etwas nicht für voll genommen werden.

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In den nun folgenden Zeilen wollen wir die Gründe erörtern, die dafür sprechen, warum Bitcoin auf 100.000 Dollar steigen könnte.

1. Es gibt nur 21 Millionen Bitcoins

Insgesamt gibt es nur 21 Millionen Bitcoins (zumindest in der Theorie). Der erste Bitcoin wurde am 3. Januar 2009 geschürft und derzeit zirkulieren gut 16,8 Millionen Bitcoins auf der ganzen Welt.

Wie Sie unschwer auf dem logarithmischen Chart erkennen kennen, wird es immer schwieriger neue Bitcoins zu erstellen. Aufgrund der Schwere des Schürfungsprozesses gemeinsam mit einer begrenzten Anzahl an Bitcoins kommt die Angebotsseite ins Spiel.

2. Bitcoin als Beginn der Revolution, Netzwerkeffekt und Medienaufmerksamkeit

Was Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen besonders macht, ist die Tatsache, dass es die erste digitale Währung überhaupt war. Zudem wird Bitcoin von Investoren und Unternehmen akzeptiert und hat einen enormen Aufmerksamkeitsschub durch die Medien erhalten. Neue Unternehmen haben sich aufgrund von Bitcoin gebildet und diese unterstützen die Digitalwährung beim Wachstum. Das sorgte dafür, dass auch andere von dem Hype gehört haben und nun versuchen, davon zu profitieren.

Bitcoin hat besitzt zwar nicht wie Gold einen physischen Wert, aber die o.g. Qualitäten haben Bitcoin zu diesen extremen Kursaufwertungen verholfen. Ich glauben, diese drei Gründe bilden Synergien und werden die Nachfrage weiter ankurbeln.

3. Der FOMO-Effekt

Einige Investoren fürchten, wenn sie jetzt nicht einsteigen, dass es schon zu spät sein könnte. Das führt zu einem Lemmingeffekt. Alle wollen durch die gleiche Tür treten und haben nun Angst, den Hype zu verpassen. Sie wollen um jeden Preis Bitcoins besitzen.

Die Nachrichtenagentur CNBC hatte jüngst berichtet, dass einer der größten Krypto-Börsen auf der ganzen Welt - Coinbase - im Oktober 11,7 Millionen Kundenkonten unterhielt. Allein im November wurden 300.000 neue Konten eröffnet und so Schwall die Zahl der Kundenkonten auf 13,3 Millionen an. Wenn das kein Goldrausch ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

4. Verloren gegangene Passwörter

Menschen verlieren und verlegen ständig irgendwelche Sachen und das passiert natürlich auch bei Passwörtern für Krypto-Konten. Kryptowährungen sind wahrscheinlich das sicherste was es überhaupt gibt, aber wenn der Eigentümer seines Kontos sein Passwort verliert oder seinen Computer wegwirft, dann ist das Passwort und damit auch der Schlüssel zum Glück verloren.

Einer Studie der Firma Chainalysis zufolge sind zwischen 20 und 23 Prozent der im Umlauf befindlichen Bitcoins für immer verschollen. Teilweise rechnen die Experten sogar mit einem Schwund von gut 4 Millionen Bitcoins. Das entspräche beim aktuellen Bitcoin-Kurs einem Gegenwert von 40 Milliarden Dollar.

Die Gründe hierfür sind banal. Der Computer geht kaputt oder Besitzer der digitalen Währung verlieren ihre Wallets aufgrund technischer Defekte und sie verlieren einfach nur die Passwörter. Aber auch der Tot spielt häufig eine Rolle und die Erben haben später keinen Zugriff auf die Wallets. So können sich einige Millionen Dollar rasch in Luft auflösen.

Neue Passwörter oder gar eine Pin beantragen ist nicht möglich. Es gibt keine zentrale Anlaufstelle für solche Probleme. Kunden können sich also nicht bei einem Kundenbetreuer wegen des Verlustes des Passwortes beschweren oder gar eine Entschädigung fordern.

Insofern steht schon heute fest, dass die begrenzte Menge von 21 Millionen Bitcoins, die im Jahr 2038 erreicht werden soll, sicherlich deutlich niedriger liegen wird.

5. Große Investmentbanken vertrauen auf Bitcoin

Die CBOE oder Chicago Board Options Exchange und die CME Group haben einen Märkt für Bitcoin Optionen im Dezember geschaffen. Das Investmenthaus Fidelity gab bekannt, dass sie neben kleinen Investitionen in Kryptowährungen nun auch eine kleine Mining-Farm betreiben. Sogar die größte Investmentbank der Welt, Goldman Sachs, hat damit begonnen, Kryptowährungen zu handeln. Das schafft Vertrauen und erhöht die Nachfrage.

6. Mining wird immer schwerer und kostspieliger

Bitcoin-Mining wird immer schwieriger. Beim Mining lösen Computer weltweit schwierige kryptografische Aufgaben. So wird das dezentrale Netzwerk aufrechterhalten und den Minern winkt bei Erfolg neue Bitcoins, die sie an Börsen gegen Dollar oder Euro eintauschen können. Aufgrund des Schwierigkeitsgrades brauchen die Computer immer teurere und leistungsfähigere Hardware. Die High-end Rechner verbrauchen jedoch Unmengen an Strom.

Mit der neuesten Hardware belaufen sich die Kosten zur Erstellung eines Bitcoins auf knapp 3.500 Dollar. Da sich der Bitcoin-Kurs derzeit bei 10.000 Dollar befindet, ist es noch immer profitabel zu schürfen. Steigen allerdings die Mining-Kosten weiter, bremst das auch das Tempo, mit dem neue Bitcoins erzeugt werden und das dämpft die Angebotsseite.

7. Bitcoin als Wertaufbewahrungsgegenstand

Enthusiasten der ersten Stunde werden ihre Bitcoins wohl kaum abgeben. Vielmehr spekulieren sie auf weitere Wertsteigerungen und glauben an die dahinterstehende Idee. Dies könnte das Angebot von Bitcoins begrenzen. Jedoch könnte dies bei jedem Vermögenswert auftreten. Bei einem bestimmten Preis sind auch die größten Enthusiasten bereit ihre Bitcoins zu verkaufen.

8. Sichere Währung

Der US-Dollar gilt als die sicherste Währung auf der ganzen Welt. Er genießt das Vertrauen und die Unterstützung der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Es gibt allerdings eine wachsende Zahl an Menschen, die glauben, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen, schon bald als sicherer Hafen in Krisenzeiten genutzt werden könnte. Bitcoin profitierte von Menschen, die Geld aus Ländern verschickten, deren Regierungen sie nicht vertrauen, so wie in Zimbabwe oder wo die Inflation sehr hoch ist, wie in Venezuela.

9. Illegale Aktivitäten

Bitcoins werden unglücklicherweise vor allem für illegale Aktivitäten genutzt. So hatte das amerikanische FBI im Herbst 2013 die Internetplattform Silk Road geschlossen, die im Tor-Netzwerk mit Drogen, Waffen und anderen illegalen Gütern handelte, alles bezahlbar in Bitcoins.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: schließlich bleibt derjenige, der die Transaktion durchführt, anonym. Das erhöht die Nachfrage nach der digitalen Währung.

Setzt sich der raketenhafte Anstieg von Bitcoin & Co fort?

Je weiter der Bitcoin-Kurs steigt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Technologie sich weiterentwickelt. Die Spekulationen auf die digitale Währung sind vor allem für die Entwicklung und den Ausbau der Infrastruktur wichtig. Der immer weiter in die Höhe schnellende Bitcoin-Kurs fördert das Interesse von Geschäftsleuten und Programmieren auf der ganzen Welt. Sie wollen ihr Geld in Projekte mit Kryptowährungen investieren und hoffen so auf eine hohe Rendite. Schon jetzt investieren bekannte Menschen wie die Winklevoss-Zwillinge in die Krypto-Branche und heizen damit die Nachfrage nach Bitcoins weiter an.

Traditionell fließt das Kapital dorthin, wo Innovation herrscht. Wenn man sich die Geschichte der Technologiebörse ansieht - in den 90er Jahren jagte das Kapital Internetfirmen wie Google und Yahoo, dann wechselte das Kapital zu sozialen Unternehmen wie Facebook, Twitter und WhatsApp und dann gab es riesige Investments in die gemeinsame Nutzung von Wirtschaftsunternehmen wie AirBnb, Uber und Ola.

Seit einiger Zeit stagnieren die Werte von Software-Riesen, da es an echter Innovation fehlt. Aber jetzt sehen wir die Geburt von neuen Technologien wie künstliche Intelligenz, IOT und Blockchain, wo enorme Innovationen stattfinden, die neue große Märkte erschließen können.

Angesichts des Fehlens anderer interessanter Technologien hat sich das unternehmerische Handeln auf diese Technologie konzentriert. Mit der zunehmende unternehmerischen Aktivität wächst der Kryptowährungsmarkt überproportional.

Da nun institutionelles Geld in Kryptowährungen fließt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Bitcoin neue Hochs erreicht und eventuell noch in diesem Jahr die 100.000 Dollar-Marke erreicht.

Kryptowährungen sind gekommen um zu bleiben

Viele Menschen besitzen Kryptowährungen. Das macht den Markt zu einem echten dezentralisierten Netzwerk, da die Macht nicht auf einen einzelnen sondern auf viele verteilt ist.

Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie stören den gesamten Finanzsektor. Denn Kryptowährungen folgen nicht den Gesetzen der klassischen Anlagetheorie.

Wir haben wirklich keine Ahnung, wie weit Bitcoin und andere Kryptowährungen steigen können oder um wie viel Prozent sie noch korrigieren können. Vom Standpunkt des Technologiezykluses aus gesehen, glauben wir, dass wir uns noch in der Anfangsphase der Nutzung von Kryptowährungen befinden.

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