Ihr Kapital unterliegt einem Risiko - CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung.

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Hebelwirkung im CFD-Trading

CFDs (Contract for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte) sei Dank. Anders als bei Aktien, können Sie beim CFD-Handel mit wenig eigenem Kapitaleinsatz sehr viel Geld bewegen. Sie können sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse des jeweiligen Basiswertes, also Aktien, Indizes, Devisen und Rohstoffen, setzen – und das mit enormem Hebel. Den Handel können Sie bei vielen Brokern auf unterschiedlichen Plattformen betreiben, wie beispielsweise bei Plus500, Markets oder IG.

CFDs sind denen anderer gehebelten Produkte, wie Optionen, sehr ähnlich und funktionieren auf sehr einfache Weise. Im Gegenteil zu regulären Optionen besitzen sie keine natürliche Ablaufzeit oder ein Verfallsdatum.

Sie hinterlegen einfach eine Sicherheitsleistung - genannt Margin -, die wesentlich geringer ist als der Gegenwert des Basisinstruments, also der Aktie oder des Indizes. Sie partizipieren aber, wenn Ihr Trade aufgeht, in voller Höhe an der Kursentwicklung. Die Höhe der Margin bestimmt dabei den Hebel.

Nehmen wir einmal an, Sie möchten gern 10 Google (Alphabet) Aktien kaufen. Der Gegenwert des Basisinstruments beläuft sich auf 750,00 Dollar pro Aktie. Der Gesamtbetrag, den Sie entrichten müssen, beläuft sich auf: 10 x 750,00 = 7.500 Dollar.

Im CFD-Handel jedoch müssen Sie nur einen Bruchteil des Gesamtgegenwerts als Einlage hinterlegen. Für 10-Google-Aktien müssen Sie bei Plus 500 lediglich 10 Prozent, also 750 Dollar, des Gesamtgegenwerts entrichten.

Somit halten Sie mit einem Investmentbetrag von 750 Dollar, 10 Google-Aktien, traden aber eigentlich eine Positionsgröße in Höhe von 7.500 Dollar.

Ein CFD ist ein „Differenzkontrakt“. Dies bedeutet für den Fall, dass Google auf 800 Dollar pro Aktie steigt und Sie diese CFDs verkaufen, einen Gewinn in Höhe von 500 Dollar (50 x10) einfahren. Ihr Investment hat sich damit von 750 Dollar auf 1.250 Dollar gesteigert. Der Gewinn oder Verlust eines solchen Trades entspricht der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusspreis einer CFD-Transaktion.

Vorteile von CFDs

  • Große Gewinne durch Hebeleffekt möglich
  • Geringer Kapitaleinsatz
  • Möglichkeit auf steigende und fallende Kurse zu setzen
  • Sie wählen Ihren eigenen Stop-Loss und das Risiko, das Sie eingehen möchten
  • Sie können nie mehr verlieren als Sie ursprünglich investiert haben (bei Plus500, Fortrade und Markets)
  • Meistens fallen keine Kommissionen an: Der Broker macht sein Geld durch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs

Praxisbeispiel auf der Plus500 Webplattform: Short S&P 500

Wenn Sie denken, dass der S&P 500 im Kurs fallen wird, dann gehen Sie short auf den Index, indem Sie auf „Short“ klicken.

short SP500

Sie gehen Short bei rund 1914,75 Punkten und wählen 10 Kontrakte aus. Ihr Gesamtinvestment beträgt 19.148 Dollar. Dank des Hebels brauchen Sie aber nur einen Bruchteil der Summe einzusetzen, mit der Sie eigentlich spekulieren. In diesem Beispiel beträgt die Sicherheitsleistung (Margin) 65 Dollar, damit Sie diese Position eröffnen können. Im Anschluss daran wählen Sie sowohl ein Gewinnziel (1900) als auch einen Stop-Loss (1922 Punkte) aus. Eine Stop-Loss-Order soll das Verlustrisiko begrenzen.

short SP500

Nach Positionseröffnung erscheint Ihr Trade direkt in der Übersicht und Sie können genau sehen, wie viel Basiseinheiten Ihr Gewinn oder Verlust beträgt.

Welcher Anlegertyp sind Sie?

Sag mir, wie Du dein Geld anlegst, und ich sage Dir, wer Du bist. Investmentstrategien verraten viel über den Charakter. Wer sein Geld optimal anlegen will, sollte daher prüfen, ob er ein spekulativer, konservativer oder risikobewusster Anleger ist.

Spekulative Anleger

Er gehört zur Gruppe der spekulativen Anleger und deren oberstes Ziel ist es, ihre Gewinnchancen zu maximieren. Sie erwarten eine hohe Rendite und sind dafür bereit, große Risiken einzugehen. Sie schrecken auch nicht vor einem möglichen Totalverlust zurück, weshalb auch starke Kursschwankungen sie nicht nervös machen.

Risikobewusste Anleger

Er gehört zu der Gruppe der risikobereiten Anleger. Ihr Ziel ist es, eine gute Rendite zu erzielen. Dafür sind sie bereit, ein gewisses Maß an Risiko einzugehen. Selbst den Verlust eines kleinen Teils ihres Vermögens nehmen sie in Kauf, um ihre Renditechancen zu erhöhen. Sie sind nicht auf die kurzfristige Stabilität ihrer Anlagen angewiesen, um ihre finanziellen Verpflichtungen nach kommen zu können. Kursschwankungen spielen deswegen nur einen untergeordnete Rolle.

Konservativer Anleger

Er gehört zu der Gruppe der konservativen Anleger. Um ihre langfristigen Ziele zu erreichen, behält diese Gruppe stets den Überblick und versucht Risiken zu minimieren. Allerdings ist ihnen bewusst, dass sich Risiko nicht gänzlich vermeiden lässt, um ihre Chance auf eine Rendite zu erhöhen. Dennoch legen sie Wert auf eine möglichst beständige Kursentwicklung.

Fazit

Der CFD-Handel ist sowohl für spekulative Anleger als auch für risikobewusste Anleger geeignet. Sollten Sie sich in der Gruppe der konservativen Anleger sehen, ist ein Investment in CFDs nicht empfehlenswert. Wenn Sie aber ein Renditejäger sind und kurzfristigen Investments offen gegenüber stehen und ihre Gewinnchancen maximieren wollen, dann sind Sie beim CFD-Handel genau richtig.

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