CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74-89% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Glossar R


Rally

Damit wird das kurzfristige Ausbrechen nach Oben von Kursen bezeichnet.

Random Walk Theory

Diese Theorie besagt, dass Preisänderungen die gleiche Wahrscheinlichkeitsverteilung und unabhängig von einander sind, so dass es unmöglich ist, mit Genauigkeit die Richtung des Marktes vorherzusagen. Die Idee hinter dieser Theorie ist, dass die Preise in den heutigen Finanzmärkten einen zufälligen und unvorhersehbaren Weg einschlagen. Ein Anhänger der Random-Walk-Theorie glaubt, dass es unmöglich ist, den Markt ohne zusätzliche Risiken zu beherrschen und, dass weder die Fundamentalanalyse, noch technische Analyse Gültigkeit haben. Technische Analysten sind jedoch überzeugt, dass Finanzinstumente tatsächlich die Preisentwicklung im Laufe der Zeit aufrechterhalten - mit anderen Worten, dass es möglich ist, den Markt durch eine sorgfältige Auswahl der Ein- und Ausstiegspunkte fuer jede Investition zu beherrschen.

Range

Ein statistischer Begriff, der verwendet wird um die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Preis im Laufe eines bestimmten Handelsperiode zu messen. Die Änderung erhält man durch Subtraktion des niedrigsten von dem höchsten Preis während eines bestimmten Zeitraums.

"Rasierte Kerzen“

In den japanischen Candlestick-Charts heißen die Kerzen ohne Dochte "rasierte Kerzen“

Ratsche

Eine stetiger aber unberechenbar überlappender Trend ohne Momentum. Eine weitere Definition lautet, dass etwas außer Kontrolle geraten ist.

Ratingagentur

Eine Ratingagentur ist ein Unternehmen, das die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten bewertet. Auftraggeber der Ratingagenturen sind dabei die Aussteller von Wertpapieren, die zum Verkauf dieser Wertpapiere meist ein Rating benötigen. Ratingagenturen prüfen die Bonität ihrer Auftraggeber und stellen anschließend ein Rating aus, also eine Bonitätseinschätzung.

Im Zuge der Finanzkrise ab dem Jahr 2008 sind Ratingagenturen vermehrt in die Kritik geraten, weil sie im Vorfeld der Krise oft falsche Bewertungen abgaben und zudem einem Interessenkonflikt unterliegen, da Ratingagenturen von den Wertpapieremittenten bezahlt werden, die sie bewerten. Außerdem verfolgen Ratingagenturen auf den Finanzmärkten meist eigene Interessen, sind also nicht unabhängig.

Der Markt fuer Ratings wird weltweit von drei großen US-Ratingagenturen (Moody’s, S&P und Fitch) beherrscht. Daneben gibt es mehrere kleine Wettbewerber.

Wertungen sehen wie folgt aus - AAA ist die höchste, dann AA, A, BBB, BB, B, usw.

Ratio Scale

Im Chart zeigt ein Ratio Scale gleiche Abstände für gleiche prozentuale Bewegungen an (unabhängig von der Ebene). Die psychologische Haltung der Marktteilnehmer führt zu der Tendenz, dass die Preise sich proportional bewegen. So ist es sinnvoll, sie auf einer Skala, die proportionale Bewegungen  gleichermaßen widerspiegelt zu plotten.

RBNZ

Akronym für die Reserve Bank of New Zealand.

Reaktion

In der technischen Analyse bedeutet es einen Rückgang der Preise im Anschluss an einen Anstieg. Gegenteil einer Rally.

Reaktionäre Welle

Nach der Elliott-Wellen-Theorie ist eine reaktionäre oder Gegentrendwelle jede Welle, die einen Trend in die entgegengesetzten Richtung zu der größeren Welle beschreibt, dessen Teil sie ist. Reaktionäre Wellen werden mit geraden Nummern und Buchstaben versehen. Gegenteil der aktionäre Welle.

Reale Vermögenswerte

Ein anderer Begriff für Hard Assets, also Rohstoffe.

Reale Währung

Die Kaufkraft in der heutigen Währung der zukünftigen Nominalwährung, die ausgezahlt oder empfangen wird, das heißt, eine Währung, die in Bezug auf die Inflation angepasst angepasst ist.

Realzins

Zinsertrag, der sich unter Berücksichtigung der eingetretenen Inflations- oder Deflationsrate ergibt. Zu seiner Ermittlung muß man einerseits das investierte Kapital mit dem Nominalzins auf- und andererseits mit der Inflationsrate abzinsen. Beispiel: Nominalzins = 9%, Inflationsrate = 5,8% (9-5,8 = 3,2%). Der Realzins beträgt im Beispiel also 3,2%.

Rebound

Eine Rally, die einem Preisabfall folgt.

Reinheitsprüfung

Test der Reinheit eines Metalls, um sicherzustellen, dass es die Standards erfüllt zum Handel an einer Warenbörse.

Rezession

Eine wirtschaftlicher Abschwung wird als Rezession bezeichnet, sobald das Wirtschaftswachstum in zwei aufeinander folgenden Quartalen negativ ist. Dabei zeigen sich meist noch keine Krisenerscheinungen. Eine Rezession ist meist mit Kursverlusten an den Börsen verbunden. Allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung, zumeist einhergehend mit anhaltenden Kursverlusten an der Börse (Baisse). Die Entwicklung verläuft hier im allgemeinen weniger dramatisch als in der Depression.

Rezession begleitendes Hoch

Es ist ein Hoch des Marktes, welches das Ergebnis einer Rezession ist; es kann sehr scharf sein und alle Sektoren beeinflussen.

Rechteck

Ein Rechteck im Chart entsteht, wenn das Preisgefüge zwischen horizontalen oder in der Nähe von horizontalen Hoch- oder Tief-Linien gebunden ist. Ein Rechteck kann als ein Umkehr- oder ein Fortsetzungsmuster, abhängig von der Richtung des vorherigen Trend und Breakouts, gesehen werden. Die Minimum Bemessungsformel des Rechtecks ist die Höhe (zwischen oben und unten) projiziert auf dem Breakout-Punkt.

Refinanzierung

Als Refinanzierung bezeichnet man die Geldbeschaffung z.B. von Kreditinstituten. Hat eine Bank Gelder an Kreditnehmer ausgezahlt, kann sie sich u. a. über die Emission von festverzinslichen Wertpapieren wieder eindecken (refinanzieren) und erhält somit den Spielraum, weitere Kredite zu gewähren.

Reflex Rally oder Reflex Reaktion

Eine scharfe Bewegung in die entgegengesetzte Richtung eines Trends, der nicht gebrochen oder umgekehrt wird. In der Regel kürzer als eine Korrektur.

Regressionsanalyse

Es ist ein Weg zur Messung der Beziehung zwischen zwei oder mehreren Datensätzen. Diese Analyse wird häufig getrennt von den Grundkomponenten einer Zeitreihe wie zB der Trend oder saisonale und zyklische Elemente, angewandt.

Regressionslinie

Die mathematische Gleichung, die verwendet wird, um die Regressionslinie zu bestimmen, ist auf der Minimierung des Abstandes zwischen allen Datenpunkten und der theoretischen Linie gegründet. Von diese Linie wird gesagt, dass sie am besten zu den Daten "passt"  und nützlich bei der Identifizierung eines Trends ist.

Regressionswelle

In der Elliott-Wellen-Analyse bezieht sich der Begriff auf jede rückläufige Welle, unabhängig vom Modus

Relative Häufigkeit

Die relative Häufigkeit ist ein Maß der deskriptiven Statistik. Sie gibt den Anteil der Elemente einer Menge wieder, bei denen eine bestimmte Merkmalsausprägung vorliegt. Sie wird berechnet, indem die absolute Häufigkeit eines Merkmals in einer zugrundeliegenden Menge durch die Anzahl der Objekte in dieser Menge geteilt wird. Die relative Häufigkeit ist also eine Bruchzahl und hat einen Wert zwischen 0 und 1.

Relative Risikoprämien

In den Devisenmärkten ist die relative Risikoprämie die erwartete Belohnung für den Besitz von Vermögenswerten in einer Währung in Bezug auf den Besitz von Vermögenswerten einer anderen Währung. Siehe Marktrisikoprämie für weitere Details.

Relative Stärke

Relative Stärke zeigt die relative Performance an (nicht absolute Performance) zwischen zwei Märkten oder Instrumenten. Ein steigender relative Stärke-Trend bedeutet nicht, dass der Zähler steigt, sonder bedeutet einfach, dass er sich besser entwickelt sich besser als der Nenner.

Relative Stärke-Analyse ist von entscheidender Bedeutung bei der Analyse der Sektorrotation und Intermarket-Analyse.

Relative Strength Indicator

Der Relative Stärke Index (Relative Strength Index kurz RSI) wurde 1978 von Welles Wilder entwickelt - er ist einer der populärsten Indikatoren unter Händlern. Der Index wird als Oszillator - also ein Wert, der stets zwischen Maximal- und Minimalwert hin und her schwankt - begriffen.

Der RSI setzt die Stärke des aktuellen Aufwärtstrends in Relation: Es werden zur Berechnung der "relativen Stärke" (RS) die Schlusskurse der steigenden Kerzen über einen Zeitraum von x Zeiteinheiten genommen und daraus der Mittelwert gebildet. Dieser Wert wird einfach durch den Mittelwert der fallenden Balken (Kerzen, OHLC-Balken) geteilt. Soll nun der Relative Stärke Index ermittelt werden, lautet die Berechnung:

RSI = 100 - (100/(1+RS))

Renko Chart

Renko Charts leiten sich von dem japanischen Wort renga ab, das Ziegel bedeutet, wobei jeder Ziegelstein eine feste Preisveränderung darstellt. A Renko-Chart aehnelt einem Kagi Chart, außer dass das Renko-Chart in der Richtung des Primärtrend gezeichnet wird und hat eine feste Groeße hat. In diesem Zusammenhang ist es auch ähnlich einem Point & Figure-Chart, aber ohne ihre asymmetrischen Filter. Dies bedeutet, um eine entgegengesetzte Farbe zu erzeugen, muss die feste Ziegelsteingröße des Renko überschritten werden.  Während einer Trendfortsetzungs, wenn der Preis ueber oder unter einen früheren Preis steigt oder faellt, wird eine neue Ziegel auf dem Chart hinzugefügt.

Diese Charts dienen sehr gut Unterstützung und Widerstand zu analysieren indem sie reine Preisbewegung anzeigen.

Reserve Bank Of New Zealand

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) ist Neuseelands Zentralbank und ist für die Aufrechterhaltung der Geldpolitik zuständig. Sie deckt den Bedarf der Öffentlichkeit  und unterstützt mit ihrer Dienstleistung auch andere Banken. Ein weiteres ihrer Ziele ist es, die Unterstützung der Funktionsweise eines soliden und effizienten Finanzsystems in Neuseeland.

Im Gegensatz zu der United States Federal Reserve ist die Reserve Bank of New Zealand nicht im Privatbesitz, sondern ganz in den Händen der Regierung von Neuseeland.

Reservewährung

Jede Währung, die als stabil und zuverlässig wahrgenommen wird, so dass Zentralbanken bereit sind, diese in großen Mengen zu halten. Sie dienen dazu, die Wertschwankungen der eigenen Währungen abzusichern und ein Polster für die Ausführung der Zentralbankfunktionen, wie das Hinzufügen von Geldmengen und die Abrechnung von Devisenkontrakten in lokalen Währungen zu schaffen.

Der USD ist derzeit die weltweit führende Reservewährung und inoffiziell als internationale Reservewährung anerkannt.

Retail Customer

Jede an einem Forex-Handel teilnehmende Partei, die nicht ein berechtigter Vertragsteilnehmer laut Commodity Exchange Act definiert ist. Dazu gehören Personen mit einem Vermögen von weniger als 10 Mio. US $ und die meisten kleinen Unternehmen. Auch als "Retailer" bezeichnet; Gegenteil von  institutionellen Player.

Retail Sales

Es ist ein Gesamtmaß fuer den Verkauf von Handelswaren über einen festgelegten Zeitraum. Dieser Wirtschaftsindikator liefert eine Rückkopplung auf die Konsumausgaben und spiegelt das Vertrauen und den aktuellen Zustand der Wirtschaft wieder. Da es sich um eine Messung aller von Einzelhändlern verkauften Waren handelt, sind die Berechnungen auf eine Stichprobe von Retail Stores verschiedener Arten und Größen gegründet.

Dieser Bericht reflektiert Daten des Vormonats und kann daher ziemlich deutlich revidiert werden, nachdem die endgültigen Zahlen berechnet worden sind.

Retracement

Eine Kursbewegung, die sich in die entgegengesetzte Richtung des vorherrschenden Trend entwickelt wird als Retracement, sei es ein Anstieg oder ein Abfall, bezeichnet.

Es gibt zwei gängige Arten von Retracements, die von technischen Analysten verwendet werden, um Preisziele zu bestimmen: Prozentsatz und Fibonacci Retracements. Die ersten dieser vorhersehbaren Prozentsätze von Marktpreisbewegungen sind die 33, 50 und 67 Prozent, entsprechend der Dow-Theorie.

Ein 50 Prozent Retracement ist nach Gann das wichtigste und es ist auch Teil der Fibonacci Retracements. Fibonacci-Verhältnisse erzeugen Retracements bei 61,8, 38,2 und 50 Prozent, unter anderen Prozentsätzen von untergeordneter Bedeutung.

Retreat

Ein Rückgang des Wechselkurses nach einem Anstieg. Gegenteil einer Rally.

Rendite

Der von einem Basiswert oder dessen Wertänderung generierter Cashflow, in der Regel ausgedrückt als Prozentsatz Gewinn oder Verlust über einen bestimmten Zeitraum (Rendite).

Return Line

Dies ist die Unterstützungs-Grenzlinie in einem absteigenden Kanal und die Widerstandslinie in einem aufsteigenden Kanal. Gegenteil von Kanal Grundlinie.

Reversal Bar

Es ist eine Kerze, in der es einen neuen Hoch gibt, gefolgt von einem tieferen Close. Ein nach oben gerichteter Umkehr-Tag, zum Beispiel, ist ein neues Tief, gefolgt von einem höheren Close. Eine Umkehrungs-Kerze selbst ist nicht von Bedeutung, außer wenn sie in Zusammenhang mit einem größeren Preismuster gebracht wird, wie beispielsweise ein deutlicher Trend mit zunehmender Volatilität oder einer Umkehrung bei einem starken Widerstandsniveau. Siehe auch Schlüsselumkehr.

Reversal Day

siehe Reversal Bar

Reversal Size

Dies ist einer der beiden erforderlichen Parameter, um ein Punkt-und-Zeichen-Chart zu zeichnen. Es ist eine ganze Zahl, die verwendet wird, um von einer Spalte von X's zu einer Spalten der O's (oder umgekehrt) zu wechseln. Der andere erforderliche Parameter ist die Box-Größe.

Rendite Risiko Verhältnis

Dies ist ein Rendite-zu-Risiko Vergleich. Im Forex wird es in der Regel berechnet, indem man die potentielle Belohnung durch die Menge, die in jedem Handel riskiert wird, teilt. Manchmal auch als Risiko-Rendite-Verhältnis bezeichnet.

Richard Schabacker

Einer der einflussreichsten Finanzjournalisten seiner Zeit, veröffentlichte in seinem 1932 erstmals erschienenen Buch „Technical Analysis and Stock Market Profits: A Course in Forecasting“ die heute noch gültige Zusammenfassung der Grundlagen der auf geometrischen Mustern basierenden Chartanalyse.

Richard Wyckoff

Als erfolgreicher Trader und Newsletter-Herausgeber des früheren zwanzigsten Jahrhunderts, war Wyckoff neugierig auf die Logik hinter dem Marktgeschehen. Er erforschte erfolgreiche Großhändler seiner Zeit, einschließlich Charles Henry Dow, Ralph Nelson Elliott, Wim Delbert Gann, Arthur A. Merrill, um die Methodik mit der er tradete und die er lehrte zu bauen und zu dokumentieren.

Viele der grundlegenden Lehren von Wyckoff wurden tatsächlich Standards der technischen Analyse.

Rikscha-Mann

Der Spitzname für einen langbeinigen Doji.

RICS House Price Balance - UK

Diese Angabe basiert auf Meinungen von Gutachtern über den Zustand des Immobilienmarktes in Großbritannien. Er wird als das Prozentsatz der Begutachter die einen Anstieg der Preise berichten Minus der Begutachter, die einen Fall der Preise berichten, berechnet. Ein Anstieg der Hauspreise zeigt einen starken Immobilienmarkt an, der in der Regel eine starke Gesamtwirtschaft reflektiert. Als ein führender Indikator fuer Gehäuse-Inflation, wenn die tatsächliche Zahl höher als die Prognose liegt, ist er gut fuer die Währung (und umgekehrt).

Er hat eine geringe bis mäßige Auswirkungen auf den Markt und seine Veröffentlichung ist monatlich in der Mitte des Folgemonats um 23.30 Uhr (GMT). Es gibt nur wenige oder gar keine Änderungen an dieser Wirtschaftszahl, die von der Royal Institution of Chartered Surveyors gemeldet (RICS) wird.

Rechte und linke Schulter

Die linke Schulter ist der erste Peak in einer Kopf-Schulter-Top Formation, kurz vor der Kopf geformt wird, das einen höheren Durchbruch darstellt. Die rechte Schulter ist der dritte und letzte Peak in einer Kopf-Schulter-Top Formation.

Risiko

Der Grad der Unsicherheit, der mit einer Investition in Verbindung steht wo die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein anderes Ergebnis als das was erwartet wurde eintritt. Die wichtigsten Elemente, die mit den Risiken einer Investition verbunden sind, wären Volatilität, Liquidität und Hebelwirkung.

Risikoappetit/ Risikobereitschaft

Die Höhe des Risikos, das eine Organisation bereit ist, zu akzeptieren, bevor eine Aktion fuer notwendig erachtet wird, um dasRisiko zu reduzieren. Risikoappetit stellt ein Gleichgewicht zwischen dem potenziellen Nutzen der Innovation und der Bedrohungen dar, die unweigerlich durch Veränderungen kommen.

Risikoappetit Indikatoren, die häufig in Forex zu Risikomanagementzwecken verwendet werden, werden hauptsächlich in Kategorien der Risikotoleranz unterteilt. Die drei allgemein anerkannten Kategorien in den meisten solcher Risikobereitschaft Modelle für den Devisenhandel sind: Risiko- suchend, Risiko-neutral und Risiko-Aversion. Gegenteil von  Risikoaversion.

Risikoaversion

Die Haltung der Investoren oder Händler, die, wenn sie mit zwei Anlagen mit ähnlicher zu erwarteten Rendite konfrontiert werden, die eine mit der sicheren Chance (sichere Aussicht) zu der einen geringerer Ausbeute vorziehen, statt der unsicheren Chance (ungewisse Aussicht) mit einer höheren Ausbeute. Investoren und Händler, die auf der Suche nach "Sicherheit" im Devisenhandel sind, werden sich in der Regel  an Währungen mit niedrigeren Zinsen halten. Gegenteil von  Risikobereitschaft

Risikomanagement

Um eine Reduzierung eines Risikos zu gewährleisten, werden hier geschäftliche Techniken und Finanzanalysen getätigt, um das Risiko zu kontrollieren.

Risk of Ruin

In der Investment Terminologie und Wahrscheinlichkeitstheorie, ist dies die Ebene, auf der es nicht mehr genug Geld gibt, um weiter zu traden. Das ist der Punkt des Ruins, und die Wahrscheinlichkeit, dahin zu kommen ist das Ruin Risiko. Je größer der Vorteil oder das Kapital des Traders, desto geringer ist die Gefahr des Ruins.

Risk Premium

Es ist der Gewinn den Investoren erwarten , wenn sie das Risiko eingehen eine Aktie zu halten.

Risk-Reward Ratio

Alternative Bezeichnung für Ertrags-Risiko-Verhältnis. Dies ist ein Ertrag im Vergleich zum Risiko. Im Forex ist es in der Regel typischerweise so berechnet, indem man das Ertragspotenzial durch die riskierte Umsatzmenge in jedem Trade berechnet.

Rohstoffe

Überbergriff für Rohstoffe wie Edelmetalle, Industriemetalle, Energiefutures, Agrarrohstoffe usw.

Rollierende Renditen

Rollierende Renditen bieten eine realistischere Sichtweise auf Anlagerenditen als eine jährliche Durchschnittsrendite, weil sie das Verhalten der Renditen untersuchen, indem man die Zeiträume, ähnlich zu den tatsächlich von den Anlegern erlebten Zeiträumen, wählt.

Eine 10 Jahre rollierende Rendite, zum Beispiel, würden die besten 10 Jahre und schlechtesten 10 Jahre zeigen, die eine Investition erfahren haben könnte. Dabei betrachtet man die 10 Jahre Perioden nicht nur ab Januar, aber auch ab dem 1. Februar 1. März, 1. April etc.

Abhängig von dem jeweiligen Zeitraum in den zehn Jahren können die Renditen von einer durchschnittlichen Jahresrendite abweichen.

Rollover

Unter einem Rollover versteht man die Zinsen, die ein Trader zahlen muss bzw. die er erhält, wenn er eine Position über Nacht offen hält. Um einen Rollover genau zu verstehen, muss man zunächst wissen, dass man bei jedem Devisenhandel eine Währung kauft, während man gleichzeitig eine andere Währung verkauft. Hierbei wird für jede Währungsposition die Differenz zwischen den negativen Zinsen und den positiven Zinsen berechnet und der Trader erhält entsprechend entweder eine Gutschrift auf seinem Handelskonto oder es werden ihm Zinsen belastet. Die Höhe des Zinssatzes orientiert sich fuer jede Währung an den Leitzinssätzen, die von den jeweiligen Zentralbanken festgesetzt werden. Aber die realen Zinssätze weichen von Broker zu Broker teilweise von den Leitzinsen ab. Ein Rollover wird nur bei solchen Positionen berechnet, die um 17 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit noch offen sind. Wird eine Position vor 17 Uhr geschlossen oder erst nach 17 Uhr eröffnet, fällt hierfür kein Rollover an. Für viele Händler gehört der Rollover zu ihrer Anlagestrategie, indem sie versuchen, nur solche Positionen um 17 Uhr in ihrem Konto zu halten, die ihnen eine Zinsgutschrift garantieren. Aber man kann auch langfristig mit einem Carry-Trade Zinsdifferenzen gewinnbringend ausnutzen.

Rollover Credit

Beim Roll-over-Kredit handelt es sich um einen mittel- bis langfristigen Groß-Kredit mit speziellen Zinsvereinbarungen. Dabei wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt. Er wird vielmehr in bestimmten Abständen an die jeweilige Situation am Kreditmarkt angepaßt. Vor allem am Euro-Markt spielt diese Kreditart eine Rolle.

Rollover Debit

Betrag, der vom Konto eines Händlers abgezogen wird wenn die gekaufte Währung eines Währungspaar einen niedrigeren gewinnbringenden Zinssatz aufweist als die verkaufte Währung.

Gegenteil von Roll-Over-Kredit.

Rollover Rate

Im Forex bezieht er sich auf die Zinsdifferenz, die dem Konto eines Händlers gilt, was entweder zu einem Roll-Over-Kredit oder Roll-Over-Debit führt.

RORO

Abkürzung des Fachbegriffs "Risiko-on-Risk-off", die sich auf die Anleger beziehen die zwischen Risikobereitschaft und Risikoabneigung schwanken.

Round turn

Eine vollständige Transaktion, die sowohl Einstieg (Kauf oder Verkauf) und Ausstieg von der gleichen Größe im gleichen Währungspaar. Auch bekannt als "Round Trip“.

Run Bar

Ein anderes Wort für „Schub-Balken"

Run Day

Ein "Run Day" tritt auf, wenn das Tief von einem bestimmten Tag höher ist als die bisherigen Tage, und das Hoch des Tages niedriger die der nachfolgenden Hochs. Er bestätigt, dass ein Trend in Kraft ist.

Runaway Gap

Auch bekannt als "Fortsetzungslücken ", sind das Lücken, die entlang eines Trends auftreten. Sie treten in der Regel in einem sich schnell bewegenden Markt mit sehr wenigen kleineren Korrekturen oder Retracements auf. Sie werden auch als "Measuring Gaps" benannt, weil sie häufig bei etwa der Mitte eines Preislaufs auftreten (ähnlich wie Wimpel und Flaggen).

Running a Position

Die Aufrechterhaltung einer Position, in der Erwartung einer positiven Rendite.

Russell 1000 Index

Es ist ein gewichteter Marktkapitalisierung-Index, zusammengesetzt aus den 1000 großen US-Unternehmen, und korreliert sehr stark mit dem S & P 500 Index.

Russell 2000 Index

Es ist ein gewichteter Marktkapitalisierungs-Index; die kleinsten 2.000 Unternehmen im Russell 3000 Index, die rund 8% des Russell 3000 Gesamtmarktkapitalisierung ausmachen. Es ist die wichtigste Maßzahl der Cap-Aktien.

Russell 3000 Index

Es ist ein gewichteter Marktkapitalisierung- Index, zusammengesetzt aus 3000 großen US-Unternehmen, was in etwa 98% des investierbaren US-Aktienmarktes ausmacht.