Ihr Kapital unterliegt einem Risiko - CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung.

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Rohstoffe günstig online handeln

CFDs (Contract for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte) ermöglichen Ihnen den Handel von Rohstoffmärkten wie z.B. Zucker, Erdöl, Silber und Gold, die sonst nur mit einem wesentlich höheren Kapitalaufwand handelbar sind.

In der Praxis sieht das so aus: Wer einen CFD auf 10 Goldunzen (1.239,59 USD) erwirbt, hinterlegt nur eine Sicherheitsleistung, die Margin. Das können zehn Prozent des Goldkurses sein. Staat 12.396 USD sind als nur 82 USD nötig, um vollständig an der Wertentwicklung des Edelmetalls zu partizipieren. Der Rest wird als Kredit vom CFD-Broker finanziert. Daraus ergibt sich ein Hebelfaktor von zehn. Sie bezahlen also nur einen Bruchteil des eigentlichen Preises, den Kursgewinn dürfen Sie aber vollständig behalten.

Ein CFD ist ein „Contract for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakt). Wenn Gold auf 1.300 USD steigt und Sie dieses CFD verkaufen, erwirtschaften Sie einen Gewinn. Das bedeutet, dass Sie mit einem geringen Kapitaleinsatz überproportional an der Kursentwicklung des Edelmetalls profitieren können.

Welche Vorteile bietet das CFD-Trading?

  • Große Gewinne durch Hebeleffekt möglich
  • Geld verdienen, indem man auf steigende und fallende Kurse setzt
  • Sie wählen Ihren eigenen Stop-Loss und das Risiko, das Sie eingehen möchten
  • Sie können nie mehr verlieren als Sie ursprünglich investiert haben (bei Plus500, Fortrade und Markets)
  • Keine Kommissionen: Der Broker macht sein Geld durch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs

Konto eröffnen

Vergleichen Sie CFD-Plattformen und probieren Sie unterschiedliche kostenlose Demo-Konten aus, oder eröffnen Sie gleich ein echtes Handelskonto. Mit einem Live-Konto können Sie gleich durchstarten und CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe (Rohöl, Gold, Silber, Platin usw.) und den Forex-Markt (Währungen) handeln. Mit einem kostenlosen Demo-Konto können Sie den CFD-Handel mit virtuellem Geld, also mit Spielgeld“ erlernen sowie die Handelsplattform des Brokers besser kennenlernen.

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Wie Sie Rohstoffe mit CFDs handeln

Sie können CFDs auf Rohstoffe handeln. Damit haben Sie die Möglichkeit, Rohstoffe wie Erdöl, Gold, Silber und Kupfer usw. zu handeln. Jedoch müssen Sie vorsichtig im Umgang mit dem Rohstoffhandel sein, denn die Volatilität ist im Vergleich zu anderen Spekulationsobjekten wie Forex und Aktien um einiges höher. Zum Beispiel sind die Kursschwankungen des Goldpreises zwanzig Mal so hoch, wie die des EUR/USD-Währungspaares in der gleichen Zeitperiode. Diese Eigenschaft ermöglicht Ihnen ein hohes Gewinnpotenzial, aber nur wenn Sie wissen, was Sie tun. Jedoch gibt es auch einen erheblichen Nachteil: Ihr Risiko ist wesentlich höher, sobald Sie auf den Goldpreis spekulieren.

Der Schlüssel zum Erfolg beim Rohstoffhandel ist sowohl eine gründliche Marktanalyse als auch eine Marktrecherche. Die Preisentwicklungen hängen zum einen von der Nachfrage aus der Wirtschaft und zum anderen von geopolitischen Tendenzen ab. Wenn Sie zum Beispiel der Meinung sind, dass sich er Goldpreis in den nächsten Monaten kontinuierlich nach oben bewegen wird, könnten Sie eine Longposition auf einen goldbasierten CFD eröffnen.

Sie können aber auch zur festen Überzeugung gekommen sein, dass ein großer Anstieg bei der weltweiten Produktion von industriellen und elektronischen Erzeugnissen unmittelbar bevorsteht, so dass die Nachfrage nach elektrischen Kupferleitungen steigt. Unter solchen Bedingungen wäre eine Longposition auf Kupfer die wahrscheinlich bessere Alternative.

Sie sollten nun in der Lage sein zu erkennen, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten, wenn Sie Rohstoffe erfolgreich handeln möchten. Analysieren Sie einzelne Zusammenhänge, so dass Sie aktuelle Meldungen schnell und zuverlässig einordnen können, um so die richtige Handelsentscheidung zu treffen. Grundsätzlich müssen Sie ein Gespür dafür entwickeln, wann sich die Rohstoffpreise entweder nach oben oder nach unten bewegen.

Sollten Sie sich ausschließlich auf Ihr Bauchgefühl und Ihren Verstand verlassen, werden Sie mittelfristig keinen Erfolg beim CFD-Handel haben. Sie müssen umfassende Recherchen über globale Lüste und Trends in Bezug auf alle Rohstoffe anstellen, die für Sie von Interesse sind, vor allem wenn es sich dabei um Metalle, Benzin oder Erdgas usw. handelt. Erfolg an den Kapitalmärkten und insbesondere bei Rohstoffen hängt in erster Linie von der Qualität der Information ab. Einige Nachrichtenagenturen im Internet liefern Ihnen sowohl umfangreiches Basiswissen, als auch detailliertes Hintergrundwissen mit Blick auf Rohstoffe, was ein echter Mehrwert für Sie darstellen kann. FXStreet ist zum Beispiel ein solches Portal.

Prinzipiell werden CFDs auf Rohstoffe genauso gehandelt, wie alle anderen Anlageklassen auch. Der einzige Hauptunterschied liegt darin, dass Sie umfassendere Untersuchungen durchführen müssen, um am Ende auch wirklich von den höheren Kursschwankungen zu profitieren und damit Ihre Gewinne maximieren können.

Chancen und Risiken beim CFD-Handel mit Rohstoffen

Wie eingangs bereits erwähnt, müssen Sie beim Rohstoffhandel mit CFDs immer bedenken, dass diese heftigen Preisausschlägen ausgesetzt sein können, welche vor allem durch Wirtschaftsdaten und zum anderen von geopolitischen Tendenzen ausgelöst werden. Der Goldpreis verhält sich zum Beispiel meist umgekehrt zum weltweiten Wirtschaftswachstum und der Situation an den Finanzmärkten. In Zeiten von Inflation, Weltwirtschaftskrisen und Währungsturbulenzen gilt Gold als sicherer Hafen. weshalb viele Investoren in das Edelmetall flüchten, wenn es an den Aktien- und Anleihemärkten bergab geht, und dadurch den Goldpreis nach oben treiben. Experten sehen den Vorteil des Edelmetalls in seiner Wertbeständigkeit. Jedoch hat Gold auch Nachteile. So wirft es weder Zinsen noch Dividenden ab. Sie haben zwar ein erhöhtes Risiko beim CFD-Handel auf Rohstoffe, aber Sie müssen auch die wesentlichen Chancen erkennen, die Ihnen der Rohstoffhandel bietet.

Wie Rohstoffpreise Aktienkurse beeinflussen

Viele Händler sehen dies als eine sehr mächtige und effektive Strategie für den Handel mit CFDs. Denn die Preise am Rohstoffmarkt können sowohl dramatischen Einfluss auf den Profit als auch auf den Aktienkurs eines Unternehmens haben. Mit diesem Hintergrundwissen können Sie von Kursentwicklungen am Rohstoff- und Aktienmarkt profitieren.

Die weltweiten Aktienmärkte werden täglich durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren bewegt. Diese reichen von großen institutionellen Trades und dem computergestützten Handel bis hin zu Ergebnis- und Wirtschaftsberichten. Ein Faktor dabei, der häufig übersehen wird, ist jedoch der Einfluss der Rohstoffpreise auf die Kursbewegungen. Tatsächlich können schwankende Rohstoffpreise einen enormen Einfluss auf das Unternehmensergebnis und generell auf die Märkte haben. Nachfolgend werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Rohstoffe und deren Einfluss auf einen Aktienkurs.

Deutliche Kursbewegungen im Preis von Flugbenzin, können zum Beispiel dramatischen Einfluss auf den Aktienkurs einer Fluggesellschaft haben. Infolgedessen könnten Sie eine Longposition auf Flugbenzin platzieren. Außerdem könnten Sie eine Shortposition auf die Aktie der Fluggesellschaft eröffnen. Denn das Unternehmen, dass für seine Dienstleistung Flugbenzin benötigt, wird aufgrund des gestiegenen Preises wahrscheinlicher weniger einnehmen, da die Kosten ansteigen. Die Aktien von Fluggesellschaften fallen oftmals bei steigenden Preisen für Flugbenzin.

Goldpreis

Der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Das Goldangebot ist dabei relativ leicht zu prognostizieren und schwankt mittelfristig nicht allzu stark. Hingegen sieht es bei der Goldnachfrage anders aus. Hier gibt es starke Schwankungen. Denn Gold wird neben industriellen Zwecken insbesondere auch für Schmuck- und Absicherungsgeschäfte nachgefragt. Gold wird dabei als Versicherung vor den Folgen von Zahlungsausfällen von Staaten und Banken gesehen.

Steigen zum Beispiel die Anleiherenditen, so wird grundsätzlich die Goldnachfrage abnehmen. Denn steigende Renditen machen die Goldhaltung nicht mehr attraktiv, weil Gold bekanntlich keine Zinsen bring. Durch steigende Zinsen, wird das Halten von Gold teurer und die Goldnachfrage sinkt. Steigende Aktienkurse signalisieren hingegen eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und versprechen attraktive Renditen. In der Regel sinkt die Goldnachfrage und die Preise für das Edelmetall geraten unter Druck.

Zudem spielt der US-Dollar eine wichtige Rolle. Wenn der Dollar in Reaktion auf eine aggressivere Geldpolitik der heimischen Notenbank steigt, fällt wiederum die Goldnachfrage und damit tendenziell auch der Goldpreis.

In Zeiten von Inflation, Weltwirtschaftskrisen und Währungsturbulenzen gilt Gold hingegen als sicherer Hafen. weshalb viele Investoren in das Edelmetall flüchten, wenn es an den Aktien- und Anleihemärkten bergab geht, und dadurch den Goldpreis nach oben treiben. Experten sehen den Vorteil des Edelmetalls in seiner Wertbeständigkeit. Jedoch hat Gold auch Nachteile. So wirft es weder Zinsen noch Dividenden ab.

Silberpreis

Der Silberpreis wird in US-Dollar, kurz USD, gehandelt und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Seinen fairen Wert bekommt das Edelmetall mittels Angebot und Nachfrage. Darüber hinaus bestimmen die Zyklen der Weltwirtschaft, die Preisentwicklungen der Förderquoten der Metalle bei denen Silber als Nebenprodukt gefördert wird, der aktuelle Kurs des US-Dollars, da Silber in USD gehandelt wird, die weltweiten Lagerbestände, Spekulationen, langfristige Erwartungen und die Preisentwicklung von Gold, da Silber aufgrund monetärer Eigenschaften als Alternative zu Gold angesehen wird, den Preis von Silber.

In Zeiten steigender Aktienmärkte geben die Edelmetallpreise in der Regel nach, wohingegen sie in Zeiten heftiger Marktturbulenzen beginnen zu steigen. Gleichzeitig verhält sich der Silberpreis umgekehrt proportional zum Kurs des US-Dollars. Das bedeutet: Steigt der Silberpreis, sinkt der US-Dollar. Hinzu kommt, dass die Volatilität, also die Schwankungsintensität, bei Silber im Vergleich zum Goldmarkt wesentlich größer ist. Grund dafür ist der relativ kleine Silbermarkt. Somit können große Orders sehr starke und abrupte Kursschläge verursachen.

Erdölpreise

Viele Verbraucher denken bei Ölpreisen mit ihrer Brieftasche. In anderen Worten ausgedrückt: wie viel werden sie am Ende an der Zapfsäule tatsächlich bezahlen müssen, sobald wieder Bewegung in den Ölmarkt kommt. Jedoch ist Öl einer der Eckpfeiler der nordamerikanischen Wirtschaft und sein Preis ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung.

Der Ölpreis kann sich auf eine Vielzahl von Unternehmen auswirken, wie beispielsweise auf jene im Einzelhandel bis hin zu Kunststoffhändlern (Ölnebenprodukte bestehen nämlich größtenteils aus Kunststoff). Denken Sie nur einmal darüber nach, wie all diese Produkte, die in den Regalen bei ihrem lokalen Wal-Mart und Target stehen, überhaupt dort hin kommen.

Darüber hinaus müssen Unternehmen, die steigenden Kraftstoffpreise entweder auf der Sollseite verbuchen oder an die Verbraucher in Form von höheren Preisen weitergeben. Die Unternehmensbilanz würde wahrscheinlich Schieflage bekommen, falls die Firma, die Kostenerhöhungen nicht an die Verbraucher weitergibt, was einen nachteiligen Einfluss auf die Margen und Nettoerlöse haben kann. Gleichzeitig könnte der Aktienkurs unter Druck geraten und die Renditen gehen sinken.

Baumwollpreise

Baumwolle ist in vielen Produkten enthalten. Zum Beispiel sind in vielen Kleidungsstücken große Mengen an Baumwolle vorhanden. Daher können sich steigende Preise nachteilig auf die Kostenstruktur des Bekleidungseinzelhandels auswirken. Hingegen könnten sich sinkende Preise positiv auf die Umsätze auswirken.

Natürlich sind nicht nur Unternehmen in der Bekleidungsindustrie von Preisschwankungen bei den Baumwollpreisen betroffen. Tatsächlich wird der Rohstoff auch in anderen Produkten wie Möbel, Kaffeefilter und anderen Materialien verwendet, auf die wir alle in der Regel angewiesen sind.

Daher haben Unternehmen, die diese Artikel in ihrem Verkaufssortiment aufgenommen haben, nur ein paar Möglichkeiten, sobald die Baumwollpreise steigen. Sie können entweder die Preise des Produkts erhöhen und / oder die steigenden Kosten auf der Sollseite verbuchen. Auch hier können sich beide Möglichkeiten sowohl auf die Erträge als auch auf den Aktienkurs auswirken.

Mais

Mais ist in vielen Produkten enthalten, wie beispielsweise in Baustoffen, Alkohol und Reifen. Der Preis des Agrarrohstoffes wird unter anderem durch die Nachfrage und Produktion von Ethanol beeinflusst. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach alternativen Kraftstoffen, könnten die Maispreise noch sehr viel höher steigen. Lebensmittelhersteller, Einzelhändler und Konsumenten beeinflussen die Preise dabei maßgeblich.

Kaffee

Steigende oder sinkende Kaffeepreise sind mit erheblichen Folgen für das Konsumentenverhalten verbunden. Denn viele Menschen lieben es, morgens diesen Wachmacher zu trinken. Er kann auch einen Einfluss auf Unternehmen haben, die ein Frühstücksgeschäft besitzen, wie Diners oder Fast-Food-Ketten wie McDonalds oder Burger King. Auch Unternehmen wie Starbucks, die den Löwenanteil der Einnahmen aus Kaffee oder kaffeeverwandten Produkten erwirtschaften, können dadurch drastisch beeinflusst werden.

Holzpreise

Die Durchschnittsperson würde wahrscheinlich nie über die Preise für Holz nachdenken, außer er oder sie baut gerade ein Haus. Genau dieser wird von Investoren allerdings genau unter die Lupe genommen, denn er betrifft Unternehmen und Häuslebauer gleichermaßen.

Zu beachten ist außerdem, dass viele andere Unternehmen, die Holzpreise genau im Blick behalten. Für Unternehmen, die die Errichtung neuer Standorte planen, wie z.B. Restaurants, Einzelhandelsketten oder sogar Pharmaunternehmen, können Preisveränderungen im Holzpreis die Kostenstruktur maßgeblich beeinflussen.

Weizen

Weizen ist der Hauptbestandteil vieler populärer Nahrungsmittel. Während Getreide- und andere Lebensmittelhersteller in der Lage sind, einige dieser Kosten an den Endverbraucher weiterzugeben, können diese auch einige auf der Sollseite verbuchen. Dies kann sich auf deren Margen und Verluste auswirken.

Jedoch sind nicht nur die Hersteller solcher Produkte davon betroffen. Betreiber von Lebensmittel- und Convenience-Stores müssen diese Produkte kaufen, um die Regale zu füllen. Bitte vergessen Sie dabei nicht, die Auswirkungen auf die Verkäufer und die Zwischenhändler. Fluktuierende Weizenpreise können weitreichende Folgen auf viele Unternehmen und Verbraucher haben.